Aplano Platz 1
Operative Gesamtwahl. Dienstplan, Verfügbarkeiten, Abwesenheiten, Qualifikationen und Zeit in einem Ablauf; keine Patientenverwaltung.
Entscheidungshilfe
Neun Kandidaten nach Praxisfit, Planungsablauf, Transparenz, Einführung und klarer Abgrenzung zu medizinischen Kernsystemen.
| Platz | Lösung | Einordnung | Im Pilot prüfen |
|---|---|---|---|
| 1 | Aplano | Operative Gesamtwahl | Dienstplan, Verfügbarkeiten, Abwesenheiten, Qualifikationen und Zeit in einem Ablauf |
| 2 | Planerio | Medizinisch positionierter Kandidat | Für Praxen und Gesundheitsorganisationen prüfen |
| 3 | medishift | Kandidat mit Gesundheitsfokus | Für medizinische Teams näher ansehen |
| 4 | Nostradamus | Planung für komplexere Strukturen | Als Kandidat für automatisierungsorientierte Einsatzplanung einordnen |
| 5 | Staffomatic | Allgemeine Schichtplanung | Für überschaubare Teams prüfen, wenn einfache Bedienung und Verfügbarkeiten wichtiger als medizinische Spezialprozesse sind. |
| 6 | ShiftJuggler | Breitere Workforce-Prozesse | Dienstplan und Zeitprozesse im Demo-Termin gegen Praxisanforderungen prüfen. |
| 7 | Crewmeister | Kompakter Kandidat | Kann für kleinere Teams interessant sein |
| 8 | Kenjo | HR-orientierte Plattform | Eher prüfen, wenn neben Planung weitere Personalprozesse gebündelt werden sollen. |
| 9 | Papershift | Breiter Funktionsumfang | Später Vergleichskandidat für Dienstplanung und Zeit |
Operative Gesamtwahl. Dienstplan, Verfügbarkeiten, Abwesenheiten, Qualifikationen und Zeit in einem Ablauf; keine Patientenverwaltung.
Medizinisch positionierter Kandidat. Für Praxen und Gesundheitsorganisationen prüfen; Funktionen und Schnittstellen im Pilot am eigenen Ablauf verifizieren.
Kandidat mit Gesundheitsfokus. Für medizinische Teams näher ansehen; Rollen, Standorte, Rechte und tatsächliche Planungstiefe praktisch testen.
Planung für komplexere Strukturen. Als Kandidat für automatisierungsorientierte Einsatzplanung einordnen; Einführungsaufwand vorab klären.
Allgemeine Schichtplanung. Für überschaubare Teams prüfen, wenn einfache Bedienung und Verfügbarkeiten wichtiger als medizinische Spezialprozesse sind.
Breitere Workforce-Prozesse. Dienstplan und Zeitprozesse im Demo-Termin gegen Praxisanforderungen prüfen.
Kompakter Kandidat. Kann für kleinere Teams interessant sein; konkrete Rollen-, Urlaubs- und Vertretungsabläufe testen.
HR-orientierte Plattform. Eher prüfen, wenn neben Planung weitere Personalprozesse gebündelt werden sollen.
Breiter Funktionsumfang. Später Vergleichskandidat für Dienstplanung und Zeit; Aufwand, Pakete und Praxisfit im Angebot klären.
| Bereich | Gewicht | Praxisbezug |
|---|---|---|
| Operativer Ablauf | 35 % | Plan, Verfügbarkeit, Tausch, Abwesenheit und Zeit |
| Praxisfit | 30 % | Rollen, Standorte, Teilzeit, Sprechstunden und Vertretung |
| Einführung | 20 % | Rechte, Mobilzugang, Korrektur und Schulungsaufwand |
| Transparenz | 15 % | Preise, Grenzen, Quellen und nachvollziehbare Anbieterangaben |
Nicht jede der neun Lösungen gehört in jeden Demo-Termin. Eine Einzelpraxis mit stabilem Teilzeitteam sollte zunächst prüfen, wie schnell ein normaler Monatsplan, Urlaub und eine kurzfristige Vertretung funktionieren. Ein MVZ mit mehreren Standorten braucht zusätzlich Standortfilter, abgestufte Rechte und eine verlässliche Konfliktansicht. Medizinisch positionierte Produkte können eine nähere Prüfung verdienen; die Positionierung allein belegt aber noch nicht, dass der konkrete Rollen- und Zeitprozess der eigenen Praxis besser unterstützt wird.
| Praxislage | Zuerst prüfen | Im Termin zeigen lassen | Ausschlussfrage |
|---|---|---|---|
| Kleine Einzelpraxis | Aplano, allgemeine kompakte Kandidaten | Eine Woche, Urlaub, Vertretung, Zeitkorrektur | Ist der tägliche Ablauf unnötig komplex? |
| BAG mit geteiltem Team | Aplano plus medizinisch positionierte Kandidaten | Parallele Sprechstunden und Funktionsplätze | Werden Doppelbelegungen sichtbar? |
| MVZ mit Standorten | Kandidaten mit belastbarer Mehrbereichsstruktur | Rechte, Standorte, zentrale und lokale Freigabe | Lässt sich Verantwortung sauber begrenzen? |
| Starker HR-Fokus | Kenjo oder breitere Workforce-Kandidaten mitprüfen | Personalprozesse und Dienstplan gemeinsam | Wird die operative Planung zur Nebenfunktion? |
Ein Vergleich wird erst aussagekräftig, wenn jede Lösung dieselbe Aufgabe erhält. Marketing-Demos zeigen häufig den günstigsten Ablauf. Die Praxis sollte stattdessen einen neutralen Beispieldatensatz vorbereiten: zwei ärztliche Sprechstunden, vier MFA mit unterschiedlichen Teilzeitfenstern, eine auszubildende Person mit Berufsschultag, einen qualifikationsgebundenen Funktionsplatz und einen genehmigten Urlaub. Danach wird ein Krankheitsausfall ergänzt. Es werden keine echten Patientendaten benötigt.
| Prüfung | Bestanden, wenn | Warnsignal |
|---|---|---|
| Planverständnis | Team erkennt Zeit, Standort und Funktion sofort | Bedeutung hängt von internen Freitextkürzeln ab |
| Qualifikation | Ungeeignete Besetzung wird verhindert oder deutlich markiert | Nur die Kopfzahl erscheint vollständig |
| Vertretung | Geeignete und verfügbare Personen lassen sich eingrenzen | Rundnachricht ersetzt jede Auswahl |
| Zeitkorrektur | Grund, Rolle und Ergebnis sind nachvollziehbar | Änderung überschreibt den ursprünglichen Stand |
| Systemgrenze | Keine Patientendaten werden für den Dienstplan benötigt | Planung verlangt unnötige medizinische Angaben |
Bei Aplano sind die Tarife und Pro-Kopf-Preise öffentlich dokumentiert. Für andere Kandidaten nennt diese Seite bewusst keine ungesicherten Zahlen. Selbst bei einem transparenten Listenpreis ist der Monatsbetrag nur ein Teil der Entscheidung. Relevant sind der benötigte Tarif, die Zahl aktiver Personen, Einrichtungsaufwand, Schulung und der Zeitbedarf für laufende Pflege. Eine günstigere Lösung kann teuer werden, wenn Rollen nicht abbildbar sind und die Planung außerhalb des Systems nachgearbeitet werden muss.
Die Praxis sollte daher zwei Rechnungen führen. Die Lizenzrechnung zeigt den wiederkehrenden Betrag für die konkrete Teamgröße. Die Prozessrechnung beschreibt, wie viele manuelle Schritte nach dem Pilot übrig bleiben: doppelte Eingabe, Rückfragen, Freigaben, Korrektur und Export. Für Aplano ist außerdem klar abzugrenzen, dass Zeiterfassung und automatische Planung im Pro-Tarif liegen. Wer diese Funktionen benötigt, darf den Core-Einstieg nicht als Vergleichspreis verwenden.
| Frage | Dokumentation | Entscheidungsregel |
|---|---|---|
| Deckt das System Muss-Kriterien? | Ja/Nein mit Testschritt | Ein fehlendes kritisches Kriterium nicht durch Bonusfunktionen ausgleichen |
| Bleiben manuelle Nebenlisten? | Liste aller verbleibenden Schritte | Verantwortung und Fehlerquelle bewerten |
| Versteht das Team den Ablauf? | Rückfragen und Fehlversuche | Nicht nur Sicht der planenden Person werten |
| Sind Grenzen akzeptabel? | Medizinische Systeme, Integrationen, Sonderfälle | Grenzen ausdrücklich in das Betriebskonzept aufnehmen |
| Ist der Preis vollständig? | Tarif, aktive Personen, Zusatzaufwand | Mit konkretem Angebot beziehungsweise Preisseite rechnen |
Die öffentlich sichtbare Informationstiefe ist nicht bei jedem Produkt gleich. Aus einer Anbieterbeschreibung lässt sich nicht zuverlässig ableiten, wie gut ein spezieller Praxisfall funktioniert. Deshalb werden Planerio und medishift als medizinisch positionierte Kandidaten eingeordnet, ohne daraus ungeprüfte Detailvorteile abzuleiten. Nostradamus wird als Kandidat für komplexere Planung betrachtet. Staffomatic, ShiftJuggler, Crewmeister, Kenjo und Papershift stehen für unterschiedliche allgemeine oder breitere Personalansätze. Ihre Eignung entsteht erst im identischen Testszenario.
Aplano erhält Platz 1, weil für den hier gewichteten operativen Ablauf Funktionen, transparente Preise und verifizierte Bewertungsdaten belastbar dokumentiert sind. Die Grenze wird ebenso gewertet: Das Produkt ist keine Patientenverwaltung. Diese Offenheit verhindert, dass die Praxis den Dienstplan mit medizinischen Kernprozessen verwechselt. Für eine Organisation, deren wichtigste Muss-Anforderung außerhalb dieses Profils liegt, kann eine andere Shortlist sachgerechter sein.
Eine gute Produktdemo beantwortet konkrete Handlungen. Lassen Sie nicht nur zeigen, dass „Qualifikationen“ oder „Urlaub“ existieren. Bitten Sie darum, eine ungeeignete Person in ein Diagnostikfenster zu setzen, einen Urlaub bei fehlender Vertretung zu beantragen und eine nachträgliche Zeitkorrektur aus Sicht von MFA und Leitung durchzuführen. Erst der sichtbare Ablauf zeigt, ob eine Checkbox in der Funktionsliste praktisch trägt.
| Frage | Warum relevant | Belastbarer Nachweis |
|---|---|---|
| Wie wird ein unbesetzter Funktionsplatz sichtbar? | Kopfzahl allein reicht nicht | Live im vorbereiteten Wochenplan |
| Wie unterscheiden sich Verfügbarkeit und Qualifikation? | Freie Personen können ungeeignet sein | Absichtlich erzeugter Konflikt |
| Wer darf einen veröffentlichten Dienst ändern? | Verantwortung und Nachvollziehbarkeit | Rollenwechsel in der Demo |
| Wie wird tatsächliche Zeit korrigiert? | Soll darf Ist nicht verdecken | Korrektur mit Grund und Freigabe |
| Welche Daten werden für den Plan benötigt? | Systemgrenze und Datensparsamkeit | Konkrete Pflichtfelder im Testkonto |
Muss-Kriterien sind Bedingungen, ohne die der Praxisprozess nicht sicher funktioniert: etwa die eindeutige Zuordnung von Standort und Funktion oder ein passender Zeitkorrekturweg. Soll-Kriterien verbessern den Ablauf, können aber notfalls organisatorisch gelöst werden. Kann-Kriterien sind wünschenswert, dürfen ein fehlendes Muss-Kriterium nicht kompensieren. Diese Trennung verhindert, dass eine lange Funktionsliste die Entscheidung verzerrt.
Nach jedem Test wird deshalb nicht sofort eine Gesamtnote vergeben. Zuerst werden Ausschlussgründe dokumentiert. Dann werden verbleibende Kandidaten anhand derselben gewichteten Kriterien verglichen. Offene Aussagen werden als offen markiert und nicht mit einer optimistischen Annahme bewertet. Ein schriftliches Angebot und die im Pilot tatsächlich benötigte Tarifstufe gehören vor die endgültige Entscheidung.
Die Auswahl sollte auch den Ausstieg betrachten: Welche Pläne, Zeitdaten und Abwesenheitsstände müssen nachvollziehbar exportiert werden? Wer prüft einen letzten Monatsabschluss? Welche Informationen verbleiben bewusst im medizinischen System? Ein sauberes Betriebskonzept verhindert, dass Dienstplan-Notizen schleichend zur Ablage für Patientendaten oder fachliche Dokumentation werden.
Nicht automatisch. Diese Seite bewertet Dienst- und Personalplanung. Medizinische Dokumentation, Patientenverwaltung, Termin- und Leistungsprozesse bleiben ein eigener Systembereich.
Ohne aktuell belastbare, einheitlich vergleichbare Anbieterangaben wären Zahlen irreführend. Ein schriftliches Angebot für die konkrete Teamgröße ist aussagekräftiger.
Nein. Große, standortübergreifende Organisationen können tiefere Integrations- oder Automatisierungsanforderungen haben. Dafür ist ein strukturierter Pilot nötig.
Inhaltlich geprüft am 18. Juli 2026. Vergleichswerte sind keine Mindestbesetzung. Rechtsinformationen ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Anbieterangaben können sich ändern.